IT-Glossar B

Backbone Provider

Ein Backbone Provider stellt die grossen Datenleitungen zwischen Kontinenten und Ländern zur Verfügung. Seine Kunden sind nicht die einzelnen User, sondern in der Regel ISP.

 

Backbone

Netzverbindung mit hoher Bandbreite zwischen Switches. Diese Hochleistungsleitungen über lange Distanzen sind das Rückgrat von Netzen.

 

Bandbreite

Mass für die Übertragungskapazität einer Leitung

 

Banner und Bannerwerbung

Bannerwerbung bezahlt man entweder für eine bestimmte Dauer, für die Anzahl Einblendungen (Ad Impressions) oder für die Klicks. Der Tausenderkontaktpreis (TKP) hängt von der Website, der Position, dem Werbemittel und dem Targeting ab. Preise zwischen CHF 20 und 140 für den TKP sind marktüblich. Die Klickraten bewegen sich zwischen 0.1 und 1 %, wobei Banner mit idealem Targeting oder sogenannte Keywordbanner auch heute noch Klickraten von über 5 % erreichen.

Bei Google kann man beim AdWords-Programm Keywords buchen und zahlt nur noch die Klicks. Der Vorteil ist sicher, dass man nur die Klicks bezahlt. Der Nachteil ist, dass man damit kein Branding betreiben kann. Wenn man also für ein Banner vermeintlich viel mehr bezahlt, dann kauft man damit auch Branding ein. Ein weiterer Nachteil der Klicks ist, dass damit betrogen werden kann. Es gab kürzlich Medienberichte über Inder, welche sich durch Anklicken von Werbeformen einen Zusatzverdienst erwirtschafteten.

Ob Klick oder Ad Impression, letztlich ist die “Conversion Rate” viel wichtiger. Das können Abschlüsse oder Offertanfragen sein. Eine hohe Klickrate heisst nicht gleichzeitig auch eine hohe Conversion Rate. Eine tiefe Conversion Rate eines Fullbanners kann möglicherweise eine höhere Conversion Rate zur Folge haben wie Beispiele beweisen.

Weitere Infos: http://www.nbc.li/workshops/onlinemarketing.htm

 

Bannertauschprogramme

Jeder Werbebanner, der auf einer eigenen Seite erscheint wird gezählt und für eine bestimmte Zahl gibt es Einblendungen des eigenen Banners auf fremden Seiten. Funktioniert nur, wenn schon ein paar Besucher da sind

 

BDS

Betriebsdatenerfassungs-System

 

Benchmark

Bedeutung: Massstab. Dies sind kleine Programme, mit deren Hilfe man die Leistungsfähigkeit eines Computers testen kann. Hiermit ist natürlich auch ein Leistungsvergleich möglich. Die Schnelligkeit der einzelnen Rechner wird an diverser Hard- oder Software getestet.

 

Benutzeroberfläche

User Interface. Ein System aus Hard- und Software, das dem Benutzer das Arbeiten mit dem Computer erleichtert. Die ursprünglichsten und einfachsten Benutzeroberflächen sind textorientiert. Daneben sind heute vorwiegend grafische oder objektorientierte Benutzeroberflächen (z. B. Windows 95) in Gebrauch.

 

Beta-Version

So wird eine bereits lauffähige, aber noch nicht für den Vertrieb freigegebene Version einer Hard- oder Software bezeichnet. In der Software-Entwicklung liegt hier die letzte Chance, ein Produkt nochmals gründlich zu testen, um z. B. versteckte Fehler zu finden.

 

BI

Business Intelligence (siehe Erklärung bei Business Intelligence)

 

Bluetooth

Die Bluetooth-Technologie ist ein Standard für den Datenaustausch per Funk zwischen elektronischen Geräten, wie beispielsweise Mobiltelefonen, Notebooks oder Digitalkameras

 

Bookmark

Lesezeichen für Internet-Adressen im WW,W (URLs). Mit Hilfe von Bookmarks kann man die Adressen interessanter Online­Angebote im Browser speichern und so für erneute Besuche vormerken.

 

BPM

Business Performance Management.

Synonym für Corporate Performance Management.

Managementzyklus:

– Strategiedefinition über Massnahmenplanung

– Budgetplanung

– Durchführung / Umsetzung

– Kontrolle / Analyse der Massnahmenwirkung

 

Browser

Programm zum Abruf und zur Anzeige von Dokumenten im World Wide Web; notwendige Voraussetzung zur Informationssuche im Netz und zum Besuch von Websites. Die am weitesten verbreiteten Brow­ser sind Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer.

 

B-to-B B2B

Business-to-Business, B2B-Anwendung, zwischenbetriebliche Anwen­dung, z.B. zwischen Industrie und Handel oder Grosshandel und Handwer­kern

 

B-to-C B2C

Business-to-Consumer, B2C-Anwendung für die Kommuni­kation oder den Handel mit Endverbrauchern

 

Business Intelligence

Dieser Begriff bezeichnet das Zusammenführen von vorhandenen Informationen. Auf diese Weise werden Informationen zu verwertbaren Ressourcen im Unternehmen zusammengestellt. Diese können dann in den verschiedenen Unternehmensbereichen genutzt werden, um z.B. die Positionierung am Markt zu untersuchen oder um eine Wettbewerbsanaylse durchzuführen. Es sind jedoch auch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten gegeben.

Voraussetzungen für BI:

1. Strategie: Welchen Mehrwert bringt BI für das Businessmodell

2. Prozess:

– Wissen, wo diese Informationen generiert werden

– Fähigkeit und Erfahrung, die Daten interpretieren zu können

3. Applikationen: die diese Information liefern

4. Technik: Solide ICT-Infrastruktur

 

Buy-Side-Lösungen

Buy-Side-Syteme bieten Einkäufern komplette Software-Lösungen zur Beschaffungsunterstützung. Die Anbieter von Buy-Side-Lösungen bilden den Workflow im Unternehmen software-technisch ab und integrieren teilweise weitere eProcurement-Tools. Gekennzeichnet sind sie insbesondere durch die direkte Installation im einkaufenden Unternehmen oder durch die Nutzung eines ASP-Angebots. In beiden Fällen ist das beschaffende Unternehmen der Initiator einer unternehmensindividuellen eProcurement-Lösung. Buy-Side-Lösungen müssen in die bestehende Unternehmensprozesse integriert werden und sollten die elektronische Beschaffung nicht als alleinstehendes Tool betrachten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.