IT-Glossar E

ECC Handel

Das E-Commerce-Center Handel ist eine Initiative verschiedner Forschungspartner unter der Leitung des Instituts für Handelsforsung an der Universität Köln. In einer Primärerhebung untersuchte das ECC Handel dazu das Informations- und Kaufverhalten von rund tausend Onlin-Shoppern.
www.ecc-handel.de

ECM

Enterprise Content Management. ECM ist kein geschützter Begriff. Wird häufig im Zusammenhang mit folgenchen Bereichen gesehen: Content Management, Portal- und Community Building, Data- und Document Warehousing, Enterprise Workflow Management und Knowledge Management. ECM wird somit weitergefasst als das reine Content Management, dass sich meist auf die Inhalte eines Webauftritts oder Intranets bezieht. ECM-Systeme dienen der Verbindung von Back-End-Systemen, wie Dokumenten Manage-ment- und Workflow-Lösungen mit Customer Relationship Management-Systemen und Systemen für die Unternehmens-kommunikation zu webbasierten Wissensportalen.

ECR

Efficient Consumer Response

EDI (Electronic Data Interchange

Austausch von geschäftlichen Daten über Kommunikationsnetze, z.B. Übermittlung von Bestellungen an Lieferanten. Hauptziel ist die automatische Weiterverarbeitung beim Empfänger ohne weitere Eingriffe. Dazu dienen Standards wie EDIFAGT. Im Trend sind Lösungen, die das Internet als Transfermedium nutzen (Web-EDI)

EDIFACT

Standardformat für den digitalen Datenaustausch zwischen Unternehmen (EDI), international vereinheitlicht

Electronic Business

Einsatz digitaler Medien für die Geschäftstätigkeit in Unternehmen. Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich in allen Phasen des Wertschöpfungsprozesses, z.B. in den Bereichen Verwaltung, Personalmana­gement/Weiterbildung ) CBT, Telelearning), Forschung und Entwick­lung, Beschaffung, Produktion, Marketing, Vertrieb ( Electronic Commer­ce) und Service ) Teleservice). Electronic Business als wichtigster Teil der digitalen Wertschöpfung lässt sich in allen Branchen anwenden.

Electronic Commerce

Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden im Internet und in Online-Diensten, d.h. das Bestellen, Kaufen und Zah­len von Waren oder Dienstleistungen im Netz. In einer erweiterten Wortverwendung auch mit Electronic Business gleichgesetzt

E-Government, E-Governance

Die Gestaltung der Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft von staatlicher oder von privater Stelle.„Die Gestaltung der Rahmenbedingungen der Informationsgesellschaft wird als regulierendes eGovernment oder als eGovernance bezeichnet, dies unabhängig davon, ob sie von staatlicher oder von privater Stelle vorgenommen wird. Die durch den Staat vorgenommene Beeinflussung von Rahmenbedingungen spiegelt direkt seine politische Stossrichtung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wider. Entsprechend wird der staatliche Teil des eGovernance als ePolicy bezeichnet.“ Quelle: Berner Fachhochschule

Electronic Payment

Elektronischer Zahlungsverkehr im Internet, ein wichti­ger Baustein für Electronic-Commerce-Anwendungen. Hierfür werden verschiedene Softwarelösungen und Komplettdienstleistungen zur Einbin­dung in den eigenen Online-Shop angeboten

Elektronischer Katalog

Produkt- oder Dienstleistungsverzeichnis in Form einer CD-ROM-Anwendung oder als Teil einer Website.

E-Mail (Electronic Mail)

Elektronische Post. Einer der wichtigsten Inter­net-Dienste, der das schnelle Übermitteln von Nachrichten ermöglicht. Im Anhang (Attachment) von E-Mails können auch Bild- und Textdateien sowie Softwareprogramme mit verschickt werden. Quelle: E-Mail Archivierung, Dokumentenmanagement und Elektronische Archivierung

Elektronische Signatur

Unbemerkt von den meisten Unternehmen hat das Bundesministeriumfür Finanzen (Deutschland) verfügt, dass Rechnungen, die per Computerfax oder per E-Mail zugestellt werden, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein müssen. Nach § 14 des Umsatzsteuergesetz (UStG) wird nur durch die Signatur die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts einer Rechnung gewährleistet. Die elektronische Signatur ist für den Rechnungsempfänger die Voraussetzung dafür, dass er die in der Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuerabzug geltend machen kann. Die Ferrari electronic AG, Anbieter der führenden Computerfaxlösung OfficeMaster, hat in Kooperation mit der Berliner secrypt GmbH mit OfficeMaster Sign jetzt die erste Lösung zum automatisierten Signieren von Rechnungen realisiert. Quelle: E-Mail Archivierung, Dokumentenmanagement und Elektronsiche Archivierung, Elektronische Signatur (Handbuch/Leitfaden)

Emoticon

Aus Satzzeichen gebildete Symbole, um Stimmungen auszudrücken. Werden zumeist spätestens dann deutlich, wenn der Leser seinen Kopf um 90 Grad nach links neigt, z.B. 🙂

ESA

Enterprise Services Architecture

ERP

ERP steht für “Enterprise Resource Planning”, vielfach werden ERP-Systeme auch als “Integrierte Betriebsführungssysteme” bezeichnet. ERP-Systeme sind Softwarepakete, die mindestens Warenwirtschaft, Produktionsplanung und -steuerung sowie Finanzbuchhaltung beinhalten. Ex gibt viele Out-of-the Box-Lösungen. Diese Standard-Software haben mittlerweile ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, auch für kleinere Unternehmen. Um ERP System zu nutzen braucht es entsprechende IT-Fachkräften, alternativ kann man heute das ERP System auch professionell durch externe Provider hosten lassen.

ERP-Anbieter für KMU:
Abacus i2 Polynorm PeopleSoft
Apertum by MS IBMS Progress
Axapta by MS imk-Objects PSIPENTA
Baan IN:ERP Ramco
Blending infor:COM RPac
BMC Software Intentia Sage Sesam
Bison ISSOS SAP
cd2000 mybusiness solution Simultan
Commerce One Navision VISIUS
Epicor OpaccOne®
Frontstep SL 7 Oracle

Infos

www.topsoft.ch ERP-Datenbank
www.erp-info.ch Allgmeine Informationen
Weiterbildung FHNW Lehrgänge zu Business Software Themen
Experience Datenbank

Ethernet

Gängigste Technologie zum Aufbau eines lokalen Computernetzes

ETL

Extrahieren, laden und transformieren.
ETL-Tools werden eingesetzt, um Informationen aus grossen Datenbanken zu filtrieren

Evaluation

:: Benchpark.ch Neutrale Informationsplattform für Business Software mit Kundenzufriedenheitsdaten
:: topsoft.ch Grobevaluation für Business Software
:: Evaluation.ch Neutrale Vermittlungsplattform für Dienstleistungen / Software im E-Business

Extensible Access Control Markup Language (XACML)

XACML ist eine Auszeichnungssprache für Webservices. Sie steht in engem Zusammenhang mit SAML und ist eine Erweiterung dieser Sprache. XACML legt fest wie Policy-Informationen für die Zugriffskontrolle aussehen und übermittelt werden. Policy-Entwickler können damit definieren, was Webservices mit welchen Zugriffsprivilegien für welche Dokumente tun können. Der Vorteil dieser allgemeinen Regelsprache besteht darin, die Einhaltung von Zugriffs-Policies für das gesamte Unternehmen zu verwalten.

eXperience

Experience (Erfahrungen) sind im IT-Bereich sehr wertvoll. Unter folgender Adresse können Sie Erfahrungsberichte einsehen:
Event: www.experience2004.fhbb.ch
Datenbank http://experience-de.fhbb.ch/

Extranet

Netzwerk zwischen Organisationen (Unternehmen, Verbänden) und einem beschränkten Kreis von externen Partnern (Kunden, Lieferanten, Mitgliedern) auf Grundlage der Internet-Dienste und -Technologien ( TCP/IP). Dabei wird kein eigenes physisches Netzwerk aufgebaut, son­dern es werden allgemeine Leitungen verwendet und Zugriffsrechte auf die zur Verfügung gestellten Anwendungen (z.B. Bestellsysteme) vergeben