IT-Glossar V

Value-Added Network (VAN)

Ein Value-Added Network fungiert als Vermittler, der eine grosse Anzahl von Handelspartnern durch Unterstützung eines umfassenden Spektrums unterschiedlicher Protokolle, Verbindungsgeschwindigkeiten, Sicherheitsgrade, Standards und anderer Services verbindet.
Verkaufsgebot: Ein Angebot zum Verkauf eines Produkts in einer bestimmten Menge und zu einem bestimmten Preis.

Vermittler

Stellt Daten zusammen und ermöglicht Transaktionen, indem er Käufer und Verkäufer zusammenbringt. Internet-Vermittler richten Marktplätze mit einer Vielzahl von Lieferanten und Produkten ein.

Verschlüsselung

Übersetzung von sinnvollen Daten in scheinbar sinnlose Daten mit Hilfe eines (elektronischen) Schlüssels. Eine Rückübersetzung ist nur mit Hilfe eines geeigneten Schlüssels möglich. Sind die Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung identisch, handelt es sich um symmetrische Verschlüsselung. Wird zum Entschlüsseln ein anderer (privater) Schlüssel als zum Verschlüsseln (öffentlicher) benötigt, spricht man von asymmetrischer Verschlüsselung.

Versiegelte Auktion

Eine Auktion mit einem Verkäufer und mehreren Käufern, bei der jeder Käufer nur ein (geheimes) Angebot abgibt. Nach Eingang aller Gebote erhält das beste Gebot den Zuschlag.

Vertical Service Provider

ASP mit Angebot im vertikalen Bereich (z.B. Branchen­lösungen, SAP für KMU-Produktionsbetrieb, SAP für KMU-Handelsunternehmen)

Vertikaler Markt

Marktplatz, auf dem die Teilnehmer Geschäfte in einem bestimmten Industriezweig abwickeln. Auf vertikalen Märkten sind oft alle Lieferanten einer kompletten Mehrwertkette anzutreffen (z. B. Automobilindustrie).

Verzeichnis

Logische Struktur zur Unterteilung von Datenträgern. Ein Verzeichnis kann auch als Ordner bezeichnet werden. Neben Dateien können Verzeichnisse auch weitere Verzeichnisse (sogenannte Unterverzeichnisse) enthalten.

Verzeichnisbaum

Die hierarchische Struktur von Verzeichnissen und Unterverzeichnissen beschreibt man in Analogie zur Natur häufig als Verzeichnisbaum.

Vickrey Auktion

Eine Auktionsform, die nach ihrem Erfinder, dem Nobelpreisträger William Vickrey benannt wurde. Wie bei einer Höchstpreisauktion gibt jeder Teilnehmer ein geheimes Gebot ab. Bei einer Verkaufsauktion (Einkaufsauktion) erhält der Teilnehmer mit dem höchsten (niedrigsten) Gebot den Vertragszuschlag, muss aber nur den Preis für das zweithöchste (zweitniedrigste) Gebot zahlen.

Videokonferenz

Interaktive audiovisuelle Kommunikation zwischen Gesprächspartnern an verschiedenen Orten, entweder über spezielle Telekommunikationsstandards oder über das Internet. Begleitend können Texte, Grafiken und Daten übermittelt werden. Wichtiger Basisdienst für Telekooperation und Virtuelle Unternehmen.

Viewer

Programm mit dem bestimmte Dateien (z.B. Text- oder Grafik-Formate) dargestellt werden können, ohne dass die komplette Software erforderlich ist. Als PlugIn erweitern Viewer oft auch die Darstellungsmöglichkeiten des verwendeten Browsers.

Viewtime

Begriff aus der Online-Reichweiten-Analyse. Gemeint ist damit die Zeit, in der ein potentiell werbeführender Teil eines Nutzungsvorgangs sichtbar ist.

Virtual Private Marketplace

Ein privater Markt, auf dem autorisierte Anbieter Angebote für einen Grossvertrag abgeben können oder umgekehrt. Der Virtual Private Marketplace kann in einem Extranet oder auf einem grösseren Marktplatz eingerichtet werden.

Virtuelles Unternehmen

Zusammenschluss unabhängiger, örtlich getrennter Firmen oder Personen zu einem Anbieterverbund, der sich intern mit Hilfe digitaler Medien (Telekooperation, Videokonferenzen) koordiniert und gegenüber Dritten (Kunden) als ein einheitlicher Akteur auftritt.

Viral Marketing

Unter „Viral Marketing“ ist eine besonders aggressive Marketingform zu verstehen. „Virales Marketing“ leitet sich von Virus ab und steht damit für die (unkontrollierte) Verbreitung von Informationen zu Dienstleistungen oder Produkten über das Internet. Typische Erscheinungsformen des „Viral Marketing“ sind Spam-Emails, Kettenbriefe oder Erinnerungsmails. Die übertragene Information muss dabei nicht immer ausschließlich kommerzieller Natur sein.

Viren

Kleine Programme, die sich an Dateien anhängen und Computerprogramme und Daten zerstören können.

Viren-Scanner

Programm, das bei Aufruf Datenträger, Systembereiche, Unterverzeichnisse oder Dateigruppen und einzelne Dateien nach bekannten Viren durchsucht.
Virensignatur
Eine Virensignatur ist der Fingerabdruck eines Virus. Technisch gesehen ist es eine kurze Byte-Folge, die aus dem betreffenden Virus extrahiert wird und ihn eindeutig identifiziert. Virenschutzprogramme, die mit Signatur-Scanning arbeiten, besitzen eine Datenbank mit den Fingerabdrücken aller bekannten Viren.

Virtuelle Visitenkarte

Visitenkarten austauschen gehört bei Messen und Business-Events dazu. Neuerdings gehen aber immer mehr Manager dazu über, auch dies virtuell zu lösen. Da kommt als Antowrt „Sie finden meine Daten auf www.xing.com oder www.onebizcard.ch .

Virus

Bezeichnung für Programmteile, die sich selbst vervielfältigen können und sich an andere Programme (oder Dateien) hängen und versuchen den Ablauf des Computerbetriebs zu stören. Viren unterscheidet man nach Verbreitungswegen: Boot-Viren, Datei-Viren, Makro-Viren, Multipartite Viren. Während in der Medizin ein Virus ein Neutrum ist, wird in der Informationstechnologie ein Virus meist maskulin verwendet (der Virus).

Visit

Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Er definiert den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf das aktuelle Angebot, wenn er von ausserhalb des Angebotes erfolgt und mindestens eine Seite zum Benutzer übertragen wurde.

Vista

Windows Vista (Vista = Blick, Sicht, Perspektive) ist der Name des Nachfolgers des Betriebssystems Windows XP der Firma Microsoft.

Weitere Informationen zu Windows Vista
Wikipedia Windows Vista
Microsoft Website zu Windows Vista

VPN

(Virtual Privat Network):
Mit VPN lässt sich der Zugriff auf einen Rechner oder ein Firmennetzwerk über das Internet aufbauen.

Voice over IP VoIP

IP-Telefonie, auch als Voice over IP (kurz VoIP) bekannt, ist das Telefonieren über ein Netzwerk auf der Grundlage des Internet Protocol. Um die IP-Telefonie zu nutzen, gibt es zwei Varianten:

1.Die Verwendung eines Headsets oder eines speziellen Telefonhörers, die an einen Computer angeschlossen werden. Außerdem wird ein Programm benötigt, das die Anwahl des gewünschten Kommunikationspartners übernimmt.
2. Die Verwendung eines speziellen IP-Telefons oder Adapters, das sich als unabhängiger Client in ein Netzwerk einfügt. Hierzu können kabelgebundene oder kabellose (WLAN) Verbindungen genutzt werden.

Die IP-Telefonie kann folgende Wege einschlagen:
> vom Internet zum Festnetz: dazu wird ein Vermittlungsrechner von Internetanbietern benutzt; meist kostenpflichtig.
> vom Festnetz zum Internet: man ruft einen Vermittlungsrechner an, der den Anruf weiterleitet, sofern der empfangende PC empfangsbereit ist.
> vom Internet zum Internet: derzeit über viele proprietäre Protokolle oder Standards wie H.323 realisiert.

Viele Instant Messenger wie zum Beispiel iChat verschmelzen immer mehr zu IP-Telefonie- und Bildtelefonie-Angeboten (dazu benötigt zusätzlich eine Webcam). Leider benutzen die Anbieter dazu noch oft eigene Formate. Auch einige E-Mail-Anbieter ermöglichen IP-Telefonie.
Quelle: CombuterBase

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